Lina Scheynius

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Taka Ishii Photography / Film zeigt vom 13. Dezember bis 31. Januar die Einzelausstellung „ Exhibition 03 “ von Lina Scheynius. Dies ist Scheyniuss erste Einzelausstellung in Japan, es werden etwa 16 Werken gezeigt.

 

Lina Scheynius lebt derzeit in London. Sie wurde 1981 im Südosten von Schweden in Vänersborg geboren. Nach ihrer erfolgreichen Karriere als Model wurde sie Photographin. Durch ihre Erfahrungen aus dieser Zeit entwickelte Scheynius das Bedürfnis die Beziehung zwischen dem "Betrachter" und dem "Betrachteten" neu zu konstruieren. Das Model ist oft nur ein photografisches Objekt und Zielschreibe idealistischer und konzeptioneller Projektionen. Seither such sie nach einer photographischen Ausdrucksweise die diese Beziehung aufrichtig vermitteln kann.

 

„Ich nahm eine Menge auf, weil ich in einer Umgebung aufwuchs in der ich Zugang zu Kameras und Photographiebücher hatte. Mein Vater machte viele Bilder von uns, das betrachten der Familien Dias mit dem Projektor war immer ein grosses Vergnügen für mich. Als ich mit dem Modeln begonnen hatte sah ich wie die professionellen Modephotographen arbeiten - und erkannte wie ich nicht arbeiten möchte.“

- Lina Scheynius Auszug aus dem Englischen http://www.linascheynius.com/faq.

 

In erster Linie beobachtet und photographiert Lina Scheynius sich selbst, ihre Freunde und Liebhaber. Meist sind es intime Momente die festgehalten werden. Dieses Thema beschäftigt sie seit ihr Vater ihm mit 10 Jahren eine Kamera gab und sie ihre ersten Aufnahmen machte. Sie nimmt ihre Kamera überall hin mit, auch ihr Bett und Badezimmer um frische, tagebuchartige Photografien zu kreieren, welche die dunklen und strahlenden Momente in ihrem persönlichen Alltag unzensiert dokumentieren. Die resultierenden Bilder gehören in der Linie einer autobiographischen photografischen Praxis. Manche ihrer Photografien entblössen ihr Leben, aber ihre aufrichtige Perspektive gibt auch ihren sexuellen Bildern ein Gefühl von Eleganz. Ihre intime Beziehung mit ihren Subjekten erlaubt ihr, deren Körper und Ausdrücke aus einer einmalig schönen Perspektive zu zeigen.

 

Tatsache ist, dass ich es liebe zu fotografieren und ich liebe es Geschichten zu erzählen, welche durch die Hilfe von Photographien auf Millionen verschiedene Weisen gelesen werden können. Und solange ich das liebe, werde ich einfach weiter machen und es genießen.

Das ist wie einfach es wirklich ist.

- Lina Scheynius, aus dem Englisch aus dem Interview von Arata Sasaki auf HITSPAPER http://antenna7.com/root/inter...

 

Wie bei Nobuyoshi Araki, den sie bewundert, lebt Scheynius ihr Leben durch das Einbeziehen und des photographieren derer um sie herum. Sie schoss ihre ersten Photos mit 10 Jahren. Auf Flickr erhielt sie als Autodidakt grosse Anerkennung für ihre Arbeit und so ergab sich ihre erste Auftragsarbeit, ein Porträt von Charlotte Rampling, für Dazed & Confused. Seitdem arbeitet sie immer wieder mit ausgewählten Modezeitschriften wie der Vogue und AnOther zusammen. Als Nachfolger des deutschen Fotografen Jürgen Teller, veröffentlichte über ein Jahr eine wöchentliche photographische Kolumne im ZEIT Magazin. Nachdem ihre Werke in Ausstellungen unterschiedlicher amerikanischer und europäischer Museen und Festivals gezeigt wurden, wie dem FOAM Museum in Amsterdam und den Deichtorhallen, Haus der Photographie, Hamburg, hatte sie ihre erste Einzelausstellung in der Galerie Christophe Guye. Im Eigenverlag veröffentlichte sie bisher sieben sehr erfolgreiche Bücher in limitierte Auflage.