Emma Summerton  und weitere

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Fair Vanity – Christophe Guye Galerie

Summertime präsentiert Fair Vanity, kuratiert von Lisa Slominski, die das persönliche als politische anhand von sieben verschiedenen, internationalen Praktiken untersucht. Die Umstände des Jahres 2020 drängen uns, die kreative Produktion in Bezug auf Identität zu untersuchen. Von der Zuflucht vor Ort bis hin zu landesweiten Protesten ist Identität in unserer gegenwärtigen zeitgenössischen Kultur sowohl physisch und virtuell als auch persönlich und gemeinschaftlich geworden.

Ausstellende Künstler sind Emily Dober (Arts Project Australia), Lee Godie, Zina Hall (Creative Growth), Nnena Kalu (ActionSpace), Yvette Mayorga, Cherelle Sappleton und Emma Summerton. Als Kuratorin und Autorin ist Lisa Slominski daran interessiert, eine breitere Gesamtheit zeitgenössischer Praktiken zu erforschen, die heute stattfinden. Die Künstlerinnen und Künstler vertreten einzigartige Perspektiven - in den Bereichen Kunsterziehung, Alter, Kultur und Neurodiversität.

Cherelle Sappleton verwendet Collagen mit fotografischem Material, um die Darstellung von 'Blackness' im Rahmen des weiblichen Körpers zu hinterfragen. Emily Dober reflektiert die Weiblichkeit und die weibliche Form, indem sie die Collage mit ihren eigenen Gesten kombiniert, oft unter Verwendung von Zeitschriften als Quellenmaterial. Die Fotografin Emma Summerton setzt ihren eigenen Körper und ihre Umgebung direkt ein, um intime Selbstporträts zu schaffen. Über Polaroids aufgenommen, spricht ihre Unmittelbarkeit das Begehren und die Identität des Subjekts an. Nnena Kalu's Wirbelzeichnungen sind ebenfalls ein Ergebnis ihres Körpers, jedoch ohne jegliche Darstellung. Durch einen performativen Rhythmus geschaffen, beziehen sich die kreisförmigen Schichten auf die eigenen Bewegungen von Kalu zurück.

Yvette Mayorgas kritische und zugleich feierliche Praxis, die sich auf häusliche Dekoration und Ornamentik bezieht, ist von der mexikanisch-amerikanischen Grenzpolitik und ihren transnationalen Narrationen geprägt. Ebenfalls von materieller Bedeutung sind Zina Halls aufwendig genähte Tableaus familiärer und kultureller Nostalgie.

Der autodidaktische Künstler Lee Godie verkörperte das Konzept der Selbstidentität auf unterschiedliche Weise. Seit den 1960er Jahren konstruierte Godie in völliger Kontrolle über ihre eigene Erzählung eine berühmte Persona, indem sie sich selbst als "französische Impressionistin" bezeichnete. Fair Vanity wird Zeichnungen ausstellen, die Godies Auffassung von Kultur mit ihren erkennbaren Wimpern und ihrer ausgeprägten autogrammartigen Signatur einfangen.

Fair Vanity schafft spielerische Anstöße und nachdenkliche Sogwirkungen zwischen Kunst und Design, Abstraktion und Figuration, Volkskultur und Formalität. Wie unterscheidet sich die Art und Weise, wie wir uns identifizieren, von der Wahrnehmung unserer Identität durch andere? Fair Vanity wird zu einem materiellen Raum und einer zugänglichen Plattform, die Künstlern die Möglichkeit bietet, sich mit Identität auseinanderzusetzen und den Dialog untereinander anzuregen.

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