Christophe Guye Galerie

Luzia Hürzeler & Gäste – Was sich als Natur zeigt

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Die Solothurner Künstlerin Luzia Hürzeler (*1976) beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Repräsentation von Tieren sowie den kulturellen Vorstellungen, die Menschen damit verbinden. In Hürzelers Fotografien, Videos und Installationen hinterfragt die Künstlerin kritisch, wie Tiere in naturhistorischen Museen, Zooanlagen oder in der Kunst inszeniert und welche Bedeutungen ihnen dabei zugeschrieben werden. Die Ausstellung lädt dazu ein, der Konstruktion von «Naturbildern» auf die Spur zu kommen und alternative Perspektiven zu erkunden. So zählen im Kunstmuseum Solothurn, 1902 als «Museum der Kunst und Wissenschaft» gegründet, für einmal wieder Wölfe, Vögel oder gar Gorillas zu den Protagonisten.


In die Ausstellung, die das ganze Parterre im Kunstmuseum Solothurn umfasst, sind Werke aus den hauseigenen Beständen sowie weitere künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland eingewoben, in denen Mensch-Tier-Naturbeziehungen von unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden. Die Auswahl wurde zusammen mit Hürzeler kuratiert und verspricht vielstimmige Perspektiven auf eine hochaktuelle Thematik. Mit dabei sind: Sammy Baloji, Richard Barnes, Gabriela Bettini, Balthasar Burkhard, Marie José Burki, Max Doerfliger, Urs Eggenschwyler, Candida Höfer, Alain Huck, Jürg Kreienbühl, Rémy Markowitsch, Meret Oppenheim, Hannes Rickli, Ernst Georg Rüegg und Hiroshi Sugimoto.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Katrin Steffen und Tuula Rasmussen.