Erik Madigan Heck

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In seiner Serie 'Old Future' untersucht Madigan Heck die Schnittstelle von Fotografie und Malerei, indem er sich bei den Genres Modefotografie, Landschaftsmalerei und Porträtfotografie bedient und diese neu definiert. Madigan Heck wurde als Modefotograf schnell bekannt – seine Arbeiten erschienen in Magazinen wie Harper's Bazaar, Vanity Fair und The New York Times Magazine – während er sich gleichzeitig durch eine a sui generis fotografische Sprache einen Namen in der Kunstwelt machte. Beeinflusst von Romantischen Malern, Impressionisten und Les Nabis, ist er in der Lage, die Essenz der Malerei durch seine Arbeit mit dem Objektiv, sein geschicktes Zusammenspiel von lebendigen Farben und einem pointillistischen Stil zu vermitteln und so traumhafte Bilder zu schaffen, die über die Zeit hinausgehen. Die Modebranche dient Madigan Heck als kreatives Labor, dessen Kreationen dennoch auf den Werken der von ihm bewunderten Maler des 20. Jahrhunderts aufbauen.


Diese Ausstellung, organisiert von MBAL in Zusammenarbeit mit der Christophe Guye Galerie, die sich über 2 Stockwerke erstreckt und Werke aus Madigan Hecks Monographie 'Old Future' sowie neue Familienaufnahmen gepaart mit einem Gemälde aus der Sammlung des Museums zeigt, ist die erste Museumsausstellung von Erik Madigan Heck. Die begleitende Publikation Old Future by Thames & Hudson, 2017, ist im Museum sowie in der Galerie oder im Online-Shop der Galerie erhältlich