Cloud
In cloud rückt Yokota die Immaterialität des Bildes in den Vordergrund. Formen scheinen in weichen, diffusen Feldern zu schweben und verlieren ihre feste Kontur. Die Serie entfernt sich von der greifbaren Räumlichkeit und widmet sich Zuständen des Übergangs und der Verflüchtigung.
Digitale Prozesse und wiederholtes Re-Fotografieren lassen Konturen verschwimmen und Strukturen teilweise verschwinden. Das Bild wird zu einer beweglichen, instabilen Oberfläche, die sich jeder eindeutigen Festlegung entzieht. cloud versteht Fotografie als fluide Erscheinung, als etwas, das sich zwischen Präsenz und Auflösung entfaltet.