Nocturnes
In nocturnes wird Dunkelheit selbst zum zentralen Thema. Geringe Lichtquellen, Schatten und Körnung prägen die Kompositionen und erzeugen eine intime, konzentrierte Atmosphäre. Sichtbarkeit wird reduziert, Formen treten nur allmählich hervor.
Die Serie untersucht die Schwelle zwischen Präsenz und Abwesenheit. Dunkelheit wirkt nicht als Mangel, sondern als aktives Gestaltungselement, das Raum und Tiefe formt. Anstatt vollständige Klarheit herzustellen, lässt Yokota Ambiguität zu und betont die sensorische und psychologische Dimension fotografischer Wahrnehmung.