Sediment
Sediment knüpft an Yokotas Interesse an Schichtung, Akkumulation und Wiederholung an. Die Arbeiten erinnern an geologische Prozesse, bei denen sich über Zeit hinweg Schichten ablagern. Mehrfachbelichtungen und Eingriffe verdichten das Bild zu einer strukturierten, komprimierten Oberfläche.
Die Arbeiten tragen Spuren zeitlicher Verdichtung in sich. Fragmente überlagern sich und verschmelzen, sodass jedes Bild als Ergebnis mehrerer Zustände erscheint. Fotografie wird hier als materielle Erinnerung gedacht. Nicht ein einzelner Moment wird fixiert, sondern eine Folge von Transformationen, die sich in einer komplexen Oberfläche bündeln.